Hilfe zur Selbsthilfe

Jetzt hab ich schon seit Wochen die Sachen vom letzten Flohmarktbesuch hier rumliegen (nota bene, der Besuch war im September) und bis jetzt immer noch nix anderes gemacht, als den Rock von dem Kostümchen auseinander zu nehmen. Langsam wirds also Zeit für nen Arschtritt…
Der kam heute in Form eines wunderbar inspirierenden Blogs mit genialer DIY-Kategorie: love Maegan sorgt nicht nur wieder für den nötigen Näh-Ehrgeiz bei mir sondern auch noch für Massen an neuen Ideen, mit denen ich in naher Zukunft meinen Kleiderschrank aufpeppen werde.

Diese Faux Fur Weste hat es mir angetan, und wenn ich mich recht erinnere, spukt in Mutters Stoffvorräten auch noch irgendwo ein falscher Hase rum.

Ausserdem find ich diesen Rock sehr ansprechend, einfach herzustellen und perfekt für den nächsten Sommer. Muss mal gucken, ob sich diese Technik auch für den Kostümrock eignet, wobei ich befürchte, dass der Stoff dafür nicht weich genug fällt.

(Bilder via love Maegan)

Wenn ich könnte, wie ich wollte

Nachdem ich in den letzten Wochen irgendwie eher shopping-unlustig war, kam heute beim Anschauen All Saints Onlineshops endlich mal wieder ein extremes “haben wollen”-Gefühl durch. Wenn mein Budget nicht genau jetzt so gut wie nicht vorhanden wäre, könnte ich den Sachen oben bestimmt ein sehr schönes und liebenswertes Zuhause bieten.

Gute Laune in Paris….

Eigentlich sollte man die ja immer haben, wenn man sich in der Stadt der Liebe befindet…Jedoch kann es einem in Paris auch schon mal passieren, dass man vom Schicksal heimgesucht wird:
Man hat dann höchst wahrscheinlich vor lauter Euphorie vergessen, auf die so zahlreichen Hundeabfälle zu den Füßen dieser Stadt zu achten und hat sich seine neuerstandenen Pariser Edelsolen mit braunem Übel beschmiert…..
In diesem Moment ist es zu empfählen, einen Spaziergang durch den „Jardin des Tuileries“ zu machen und sich von den dort präsentierten maskenartigen Skulpturen die Stimmung heben zu lassen. Das im Zuge des „Felstival d’automne“ ausgestellte Kunstwerk von Ugo Radinone nennt sich „Sunrise East“ und besteht aus 12 übermenschlich großen, fratzenartigen Skulpturen, welche die verschieden Monate eines Jahres repräsentieren. Die 12 humorvollen Gespenster wurden vom Künstler per Hand aus Ton modelliert und anschließend mit einer hauchdünnen Aluminiumschicht überzogen, sodass sie eher elegant als klobig wirken. Die Vereinbarung von angsteinflößenden Monster und verspieltem Tierchen ist dem Künstler hervorragend gelungen und ist genau der Grund, der uns zum Schmunzeln bringt.
Noch bis zum 15.November stehen die liebenswürdigen Geister ausdruckstark im Jardin des Tuileries um den Spaziergängern und Kunstbegeisterten durch ihre Grimassen gute Laune einzuhauchen.

Ugo Rondinone - Sunrise East

Bild via Crous

„Tmode – le salon des créateurs de mode“ in Paris

An einem sonnigen Herbstwochenende luden 90 Mode- und Schmuckdesigner in einen kleinen, süßen Ausstellungsraum ein, welcher sich im Herzen des Pariser Marais Viertels befand. Frisch in Paris angekommen schnappte ich mir eine Freundin um in die Pariser Modewelt einzutauchen:

„Le salon des créateurs de mode“ entpuppte sich schnell als  « le salon des bijoux ». Die an alternativ ökologische Mode erinnernden Bekleidungsstände ließen uns eher kalt, sodass wir uns auf die dort ausgestellten Schmuckdesigner konzentrieren konnten, die unsere Herzen schnell höher schlagen ließen.

Angefangen bei romantischen Seidenblumen an Metallketten von Cécile Simon hin zu grandiosen Unikaten in Form von Uhrenketten von „la tonkinoise“, hatte der Salon so einiges zu bieten.

Meinen Lieblingsstand entdeckte ich in den ersten zwei Minuten: « Origami Jewellery » ist eine Schmuckkollektion von Claire und Arnaud. Das Goldschmiedepaar lernte während eines netten Abends bei einer japanischen Freundin die Kunst des Faltens lieben und ließ sich davon zu einer intelligenten und sehr ästhetischen Schmuckkollektion inspirieren. Die aus Massivgold  und –Silber bestehenden Tierchen sind als Kette oder Ohrringe erhältlich. Wer sich jetzt schon verliebt hat sollte eine Reise nach Paris wagen um im „Printemps Design“ des  „Centre Georges Pompidou“ eines der edlen Tiere zu erstehen.

Origami Jewellery

Bild via Hoosta Magazine

Saga Sigurðardóttir

Seitdem ich ihre Fotos von der Kron by KronKron Schuhkollektion gesehen hab, schau ich mir immer wieder gerne Saga Sigs Blog an. Die Bilder sind einfach so schön…




Via The Neverending Story

Erstens kommt es anders…

Tja, irgendwie war das mal wieder nix mit der Planung fürs nächste Jahr.
Hatte vor noch ein Jahr in Island zu wohnen und zu arbeiten, bevor ich anfang zu studieren, aber das hat sich doch schon wieder erledigt.

Nach mehr oder weniger dramatischen 5 Tagen in Reykjavík, nem überstürzten Heimflug und ziemlichem Durcheinander bin ich jetzt also wieder in Deutschland und werd also hier das nächste Jahr bestreiten…auch gut.

Aber wenigstens ist es gut, zu wissen, dass die gewöhnlichen Hausmittel gegen einen suboptimalen seelischen Zustand immer noch wirken. Hab vor ein paar Tagen mit meiner Mum nen Second-Hand-Laden hier um die Ecke durchwühlt und bin über dieses schöne Stück gestolpert…meine neue Lebensabschnittpartnerin:

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Ein Sack voll Flöhe

Für mich ist das beste Mittel gegen akutes Heimweh Shopping und so hab ich mich gestern, nachdem ich Freitag mit ner flugbedingten Erkältung aufm Sofa verbracht hatte, aufgemacht zum grossen Flohmarkt hier in Reykjavík, Kolaportið. Der ist jedes Wochenende von 11 bis 17 Uhr offen und es gibt bestimmt 50 verschiedene Stände mit neuem und gebrauchtem. Manche sind fest da, andere werden von “Amateurflohmärktlern” belegt.
Und es gibt mehrere Ecken mit gebrauchten bis richtig alten Klamotten und es macht unglaublich Spass, in denen zu wühlen, wenn man sich dann an den gruseligen Plateausandalen vorbeigearbeitet hat, die es da in Massen gibt.

Gestern haben es also so einige Sachen mit nach Hause geschafft, die mir zwar aktuell alle nicht passen, aber bestimmt passend gemacht werden können.

Ein Sack voll Flöhe

Ein beiges, leicht glänzendes Top, ein kurzes Samtkleid (sehr gemütlich, aber noch viel zu gross) und ein beiges Kostüm, mit Goldlurex durchwirkt, von Tricosa.

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Nicht mit drauf ist ein schwarzer Jerseyrock, der gerade ein Rendez-vous mit der Nähmaschine hat, und ein silberner Armreif.

Das alles zusammen für 30 Euro find ich keine schlechte Sache und ich glaub, ich werd den Flohmarkt echt zur samstäglichen Gewohnheit machen.