Archiv des Autors: j.

Gute Laune in Paris….

Eigentlich sollte man die ja immer haben, wenn man sich in der Stadt der Liebe befindet…Jedoch kann es einem in Paris auch schon mal passieren, dass man vom Schicksal heimgesucht wird:
Man hat dann höchst wahrscheinlich vor lauter Euphorie vergessen, auf die so zahlreichen Hundeabfälle zu den Füßen dieser Stadt zu achten und hat sich seine neuerstandenen Pariser Edelsolen mit braunem Übel beschmiert…..
In diesem Moment ist es zu empfählen, einen Spaziergang durch den „Jardin des Tuileries“ zu machen und sich von den dort präsentierten maskenartigen Skulpturen die Stimmung heben zu lassen. Das im Zuge des „Felstival d’automne“ ausgestellte Kunstwerk von Ugo Radinone nennt sich „Sunrise East“ und besteht aus 12 übermenschlich großen, fratzenartigen Skulpturen, welche die verschieden Monate eines Jahres repräsentieren. Die 12 humorvollen Gespenster wurden vom Künstler per Hand aus Ton modelliert und anschließend mit einer hauchdünnen Aluminiumschicht überzogen, sodass sie eher elegant als klobig wirken. Die Vereinbarung von angsteinflößenden Monster und verspieltem Tierchen ist dem Künstler hervorragend gelungen und ist genau der Grund, der uns zum Schmunzeln bringt.
Noch bis zum 15.November stehen die liebenswürdigen Geister ausdruckstark im Jardin des Tuileries um den Spaziergängern und Kunstbegeisterten durch ihre Grimassen gute Laune einzuhauchen.

Ugo Rondinone - Sunrise East

Bild via Crous

„Tmode – le salon des créateurs de mode“ in Paris

An einem sonnigen Herbstwochenende luden 90 Mode- und Schmuckdesigner in einen kleinen, süßen Ausstellungsraum ein, welcher sich im Herzen des Pariser Marais Viertels befand. Frisch in Paris angekommen schnappte ich mir eine Freundin um in die Pariser Modewelt einzutauchen:

„Le salon des créateurs de mode“ entpuppte sich schnell als  « le salon des bijoux ». Die an alternativ ökologische Mode erinnernden Bekleidungsstände ließen uns eher kalt, sodass wir uns auf die dort ausgestellten Schmuckdesigner konzentrieren konnten, die unsere Herzen schnell höher schlagen ließen.

Angefangen bei romantischen Seidenblumen an Metallketten von Cécile Simon hin zu grandiosen Unikaten in Form von Uhrenketten von „la tonkinoise“, hatte der Salon so einiges zu bieten.

Meinen Lieblingsstand entdeckte ich in den ersten zwei Minuten: « Origami Jewellery » ist eine Schmuckkollektion von Claire und Arnaud. Das Goldschmiedepaar lernte während eines netten Abends bei einer japanischen Freundin die Kunst des Faltens lieben und ließ sich davon zu einer intelligenten und sehr ästhetischen Schmuckkollektion inspirieren. Die aus Massivgold  und –Silber bestehenden Tierchen sind als Kette oder Ohrringe erhältlich. Wer sich jetzt schon verliebt hat sollte eine Reise nach Paris wagen um im „Printemps Design“ des  „Centre Georges Pompidou“ eines der edlen Tiere zu erstehen.

Origami Jewellery

Bild via Hoosta Magazine